Gedächtnistest online > kostenlos Gedächtnis trainieren


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Gedächtnistest online > kostenlos Gedächtnis trainieren

Wie gut funktioniert unser Gedächtnis? Dieser Frage geht man in der Regel mit Hilfe eines Gedächtnistests auf den Grund. Tests für das Gedächtnis gibt es in vielen verschiedenen Versionen, die sich mitunter stark voneinander unterscheiden. Dies ist unter anderem auch durch die Tatsache begründet, dass das Gedächtnis sich in unterschiedliche Bereiche aufteilt. Je nachdem, welcher Bereich überprüft beziehungsweise trainiert werden soll, kommt ein anderer Gedächtnistest zum Einsatz.

Die kurzzeitige Merkfähigkeit

Grundsätzlich unterscheidet man bei der Merkfähigkeit zwischen Langzeitgedächtnis und Kurzzeitgedächtnis. Das Kurzzeitgedächtnis wird häufig auch als Arbeitsgedächtnis bezeichnet. Hierbei handelt es sich um einen relativ begrenzten Speicher, sodass Informationen nur in geringen Mengen und für kurze Dauer behalten werden. In der Regel geht man davon aus, dass das ein Kurzzeitgedächtnis zwischen 20 und 45 Sekunden Informationen speichert. Die Zeit hängt dabei unter anderem von der Menge und der Komplexität ab. Je mehr komplexe Informationen verarbeitet werden müssen, desto kürzer fällt in der Regel die Merkfähigkeit aus. Typische Tests beinhalten oft das Nachsprechen von Wörtern, Wortgruppen oder Zahlen beziehungsweise die Nennung von Dingen in umgekehrter Reihenfolge.

Das Langzeitgedächtnis

Im Gegensatz zum Kurzzeitgedächtnis ist das Langzeitgedächtnis ein dauerhafter Speicher. So können die Informationen hier für wenige Minuten bis hin zum ganzen Leben gespeichert werden. Auch dabei unterscheidet man wieder zwischen unterschiedlichen Formen. Das deklarative Gedächtnis ist für Tatsachen und Ereignisse verantwortlich und wird daher häufig auch Wissensgedächtnis genannt. Dinge, die hier gespeichert wurden, können Menschen bewusst abrufen. Sogenanntes Fakten- oder Weltwissen wird dabei im semantischen Gedächtnis gespeichert. Hierzu gehören allgemeine Informationen wie der größte Berg der Welt oder typische gesellschaftliche Normen, wie die Tatsache, dass man Eltern hat. Dagegen speichert man gemachte Erfahrungen und Erlebnisse wie zum Beispiel Reisen im episodischen Gedächtnis.

Neben Wissen und Erfahrungen nutzt der Mensch das Gedächtnis aber auch, um Bewegungen komplexerer Art abzurufen. Wer zum Beispiel das Skifahren oder Fahrradfahren erlernt hat, muss dieses beim nächsten Mal nicht wieder neu lernen. Die notwendigen Bewegungsabläufe sind im Gedächtnis. Dieser Teil der Merkfähigkeit wird als das prozedurales Gedächtnis bezeichnet.

Das Gedächtnis trainieren

Ähnlich wie viele körperlichen Fähigkeiten lässt sich das Gedächtnis trainieren. Dazu bieten sich Gedächtnistests und Übungsaufgaben an. Ein gutes Gedächtnis ist im Alltag immer von Vorteil und kann in vielen Lebenslagen weiterhelfen. Darüber hinaus sind die Übungen auch aus gesundheitlicher Sicht sinnvoll, um beispielsweise Alzheimer vorzubeugen. Zum Üben bieten sich viele verschiedenen Möglichkeiten an. Sehr beliebt sind das Gehirn-Jogging, Assoziationsketten und das Erlernen neuer Sprachen und Vokabeln.



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